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Donnerstag, 25. August 2016

für mein seelenheil 2:




Nachdem ich das Portrait von dem kleine Mann fertig hatte, war klar, das ich nun die Grosse zeichnen muss.

Den alten Blogeintrag hätte ich euch ja gerne verlinkt, aber irgendwie wurde er durch diesen hier überschrieben, bin gerade etwas frustriert. Weiss auch nicht wie das passieren konnte....



Am Anfang hat alles wieder erstaunlich gut geklappt, also die Skizzierung und der Hintergrund...



...und dann komm der Punkt an welchem ich meine Bild nur noch schrecklich finde und ich das Gefühl habe, es wird nicht mehr besser, sondern nur noch schlechter.
Hier sieht sie wirklich aus wie ein Monster und ich habe echt gedacht ich bekomme das nicht mehr richtig hin.



Nach einigen Schichten Farbe und wieder viel gefluche, war doch Licht am Horizont zu sehne. Gerader der offene Mund hat mich wirklich in die Verzweiflung getrieben.
Acrylfarben sind einfach nicht so einfach, wie ich dachte.



Gott sei dank konnte ich mit den Stifte wieder viel gut machen.



Und ich finde das Endergebnis auch nicht so schlecht, wohl der Mini Men mir doch bessere gelungen ist.



Hier sind jetzt Beide Bilder im Vergleich:


Meine Grosse hat unglaublich Freude an dem Bild und ich musste echt aufpassen das sie nicht weiter gemalt.



Ich bin mir wirklich nicht sicher, aber ich uns alle zeichnen werde. mir graute es etwas vor dem Portait meines Mannes, er ist ja stolzer Bartträger und ich stelle mir das wirklich schwirig vor, das zu zeichnen.
Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich mir wirklich gut selber zeichnen will. Mich nervt es ja schon, dass das bei den Kinder so schwierig war und dann bei einen selber uiui.
Vielleicht hat mich auch einfach wieder die Muse verlassen und so meine anfängliche Euphorie.
Wahrscheinlich heisst es bei dem Projekt mal wieder:

"Gut Ding will Weile haben."

Vorstellen möchte ich meine 
"Portrait von der grossen" bei "RUMS".





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Donnerstag, 18. August 2016

ellis dress

die top version:




Nachdem ich ja in der letzten Zeit wieder so viel "20 Minuten Shirts" gezeigt habe, kommt heute wie versprochen endlich wieder etwas anderes für euch.




Letzte Woche hatte ich euch ja mein Prototyp vom "Ellis Dress" vorgestellt (HIER) und während das entstanden ist, dachte ich mir , das Kleid würde auch wunderbar als Top funktionieren.

Gesagt - getan!


Im Gegensatz zu dem Kleid, scheiden man den ganzen Rücken runter steifen und verknoten diese dann. Ich finde das es ziemlich gut kommt. Natürlich ist das nicht jedermanns Sache, aber das ist völlig okay, dazu ist dieser Stiel zu speziell.
Und ausserdem ist es auf jeden Fall ein Sommerschnitt und weil bei uns gerade so richtig der Sommer ausgebrochen ist (man glaubt es kaum), passt das auch.


Vorne rum wird es dann genau gleich genäht wie bei dem Kleid. Diese mal habe ich ich gar nicht erst versucht mit dem Bandeinfasser zu arbeiten, sonder hab gleich das elastische Schrägband normal angesteckt und bin dann mit der Cover drüber.
Wenn jemand mir Tips geben kann wie man mit dem Bandeinfasser arbeitet, immer her damit!!!!!


Die Bilder sind übrigens wieder auf dieser wundervollen Wiese entstanden auf welcher ich schon das erste Schwangerschaftsshooting (HIER) hatte und das eine tolle Kleid von Erbsünde fotografiert (HIER) habe.


Bei diesen Bilder kam auch endlich mein neuer Bikini (HIER) wieder zum Einsatz.

Ich bin ja sehr Fan von der Wiese und ich hoffe sie liegt noch ein paar Jahre brach, das ist wirklich ne tolle Location und auch mal was anderes, als immer vor irgend einer Wand zu stehen. Ausserdem sind die Blumen einfach unglaublich schon. Leider musste ich dieses Mal mit ein paar Bremsen Bekanntschaft machen, aber das war okay :D



Vorstellen möchte ich meine "Ellis Dress in der Top Variante" natürlich bei "RUMS".






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Donnerstag, 11. August 2016

die nächste skinnyjeans:



Wie schon gesagt, Jeans nähen macht süchtig. Heute zeig ich euch wieder ein Exemplar, es gab ja wieder zuviel "20 Minuten Shirts" in der letzten Zeit.




Diese sollte eigentlich mein Meisterstück werde, aber immer wenn ich mir so was vornehme und mich somit unter Druck setzte, klappt das natürlich nicht.
Leider ist nämlich irgendwas bei Reissverschluss schiefgegangen, denn sieht man seid dem zweiten Waschen plötzlich viel mehr als davor. Der Übertritt überdeckt ihn leider nicht mehr...



Bei dieser Jeans wollte ich umbedingt mit Kappnähten arbeiten, weil diese gehören ja bekanntlich zu einer echten Jeans.
In der Theorie finde ich diese Naht gar nicht so schwierig, aber in der Praxis, zeigte sich das Gegenteil.


Ich weiss nicht wie lange ich gebügelt habe und Nadeln ich stecken musste und wieder bügeln, bis das Ergebnis einigermassen akzeptabel war und da noch deutlich Luft nach oben.


Dafür ist mir bei meiner Vierten Jeans der Bund deutlich besser gelungen. Auch hier hiess es langen nur bügeln und stecken und bügeln und stecken.


Weil ich bei den anderen Jeans so mühe hatte mit den Ziertnähten auf den Gesässtaschen, kam ich dieses Mal auf die Idee mit einer Schablone zu arbeiten und siehe da es hat super gut geklappt.


Und nun folgt eine Bilderflut:


Auch bei der Jeans hatte ich wieder das Problem, das der Stoff nach ein bis zwei mal tragen, sich enorm geweitet hat und die Hose schlussendlich lockere sass als es eigentlich gewollte war.
Eigentlich is es ja auch nicht so schlimm, aber mich nervt es schon etwas, das ich mich jedes mal im Stoff vertue.







Ich finde gerade am Gesäss die Kappnähte wirklich schön.




Übrigens mit diesen Schuhen kann ich nicht laufen, sie sehne zwar schön aus, aber für mehr taugen sie dann doch nicht.
Als ich diese Schuhe anhatte, kam ich mir vor wie ein betrunkener Elefant und ich musste mich beim laufen abstützen, damit ich nicht umfalle :D



Das eBook bekommt ihr übrigens HIER.

Vorstellen möchte ich meine "Skinnijeans" natürlich bei "RUMS".






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Donnerstag, 4. August 2016

ticino teil.2:




Am Dienstag habe ich euch ja den ersten Beitrag über meine Zeit im Tessin berichtet (HIER). Heute möchte ich euch etwas darüber erzählen, wie ich zum Reisen stehe und wie das für mich war, das erste Mal richtig mit Kinder zu Reisen und natürlich habe ich wieder etwas genähtes für euch.




Diejenigen die meinen Blog schon etwas länger verfolgen, wissen das ich sehr gerne Reise. Das letzte Mal richtig Reisen, war ich in der Schwangerschaft mit dem Mini Men (HIER). Das war wirklich wunder voll, ein mini Road Trip von Seattle nach LA immer an der Küste entlang.
Wir haben ja schon Mal so nen ähnlichen Trip 2011 gemacht nur viel länger durch ganz Amerika und Grossteil von Canada. Schon damals haben wir touristische Plätze immer mehr gemieden und die Ruhe in der Natur gesucht.

Alaska war daher der Traum für uns oder der Norden Canadas.


Als Kind bin ich nie gross verreist, nur ins Tessin eben, aber da musst du auch min 3 mal im Jahr hin und nach dem Rechten schauen. Später mit 18-20 bin ich ein paar mal mit meiner Mutter in Südengland rumgereist und haben B&B gemacht, das war wirklich Toll, du konntest einfach da bleiben wo es dir gefällt.
Darum hat es uns auch zwei mal nach "Tintagel" ein mini Dorf in süd-westen Englands verschlagen. Da wohnen nicht wirklich viele Seele (1,727 Einwohner nach Wikipedia), aber du hast auch deine Ruhe.


Bis auf einmal war ich noch nie in einem "all you can do Reisen Albtraum" und darauf bin ich echt stolz. Ich hasse nämlich das Gefühl ein Tourist zu sein und ich bin auch kein Fan von Touristen. Klar sind die wichtig für die Wirtschaft, aber wenn ich dann sehe wie viel Dreck dadurch entsteht oder wie oft völliges Unverständnis für andere Länder und deren Sitten herrscht, da löscht es mir ab.



Mein "all you can do Reisen Albtraum" war damals in Ägypten und die Touristen, waren einfach schrecklich. Da wurde ins Meer gek**** während dem schnorcheln und oben ohne am Pool gelegen, obwohl inständig darum gebeten wurde sich etwas anzupassen, da man hier in einem muslimischen Land sei.
Außerdem hasse ich auch die, die Touristen so fürchterlich übers Ohr hauen.

Bist du ausserhalb der Saison unterwegs und abseits der Wege, da sieht das wirklich ganz anders aus. Wir habe immer sooo entzückende Erfahrungen mit einheimischen gemacht.



Reisen mit Kinder ist natürlich nochmal ne andere Geschichte, und für mich 
Ganz ehrlich eine Herausforderung.  Ich denke, das ist auch einer der Gründe, warum wir seid der Mini Men auf der Welt ist, nicht mehr in den Ferien waren.
Du musst an so unglaublich vieles denken und wenn sie noch so klein sind, ist es sowieso mega anstrengend.
Ich weiss es gibt Eltern denen fällt es unglaublich leicht mit Kleinkindern zu reisen, wie Freunde die für 3 Monate mit zwei Kinder (4 Jahre und 2 Jahre) nach Ecuador gingen. Ich bewundere das echt. Ich finde es schon anstrengend nur mal für eine Nacht zu meinen Eltern zu fahren :D


Mit der Reise ins Tessin habe ich auch etwas meinen Inneren Schweinehund überwunden. Gerade was das Gepäck angeht, Frau Muckelie reiss nämlich gerne mit viel zu viel Zeug.
Aber es war genau die richtige Entscheidung!

Ausserdem stand auch die Frage im Raum,ob meine Schwester und ich gegebenenfalls Interesse haben, das Häuschen mit seinem Gelände zu übernehmen.
Das Liebe Häuschen "Christun" bring nämlich auch noch ein ganzes Stück Arbeit mit.
Dadurch, das Wanderwege durch unsere wiesen führen, müssen jene genäht werden und ja der Umschwung ist nicht gerade wenig. Eigentlich ist das auch nicht schlimm, aber dadurch, dass das Gelände am Hang ist,  muss man viel mit der Elektrosense mähen und das dauert seine zeig, geschweige den vom Heu zusammen rächen.


Auch das ganze "drumherum" bring viel Verantwortung mit sich, so haben wir ja kein Strom, sondern Sonnenenergie und die ist begrenzt, keine Sonne, schwindet der Strom recht schnell. Das Häuschen liegt oberhalb vom Dorf, circa eine Stunde hoch wandern, das heisst
du musst immer alles Hochtragen, weil so nen Heliflug ist recht teuer.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich Angst, dass das Ganze mir über den Kopf wachsen könnte
Trotzdem geniesse ich die Ruhe da oben. Und in der Nacht sieht man den Sternenhimmel, das ist unglaublich schön.



Aber nun möchte ich euch noch etwas über mein genähtes werk zeigen. Es gab, wenn wundert es, wieder ein "20 Minuten Shirt". Für oben auf dem Berg wollte ich praktische und bequeme Sachen dabei haben, und da steht dieses Teilchen natürlich ganz oben auf der Liste.
Ich glaube ich habe noch nie etwas so viel genäht wie dieses Shirt.

Ich liebe ja Streifen, ganz besonders schwarz-weiss, aber der neue Stoff von "alles für selbermacher" der "Kaktusfreunde" ist wirklich ganz entzückend. Ich mag das Aquarell unglaublich gerne und die leichten roten Tupfen sind echt ein schöner Hingucker.



Ich bin schon ganz in Sorge, was ich im Winter machen werde, wenn ich das Shirt so nicht mehr tragen kann :D


Eines der wenigen Familienbilder welches von uns in dieser Woche entstanden ist und das kann ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Alle tragen selbstgenähte Kleidung, ausser der Papa :D 

Vorstellen möchte ich euch "Das 20 Minuten Shirt" natürlich bei "RUMS".





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Donnerstag, 14. Juli 2016

und hier kommt wirklich meine erste skinnyjeans:




Letzte habe ich euch ja schon Mal eine "Skinnyjeans" nach dem Schnitt von "Sewera" 
gezeigt und heute möchte ich euch meinen ersten richtigen Versuch zeigen.
Ich war wirklich schrecklich euphorisch, als ich mir die Erste zusammengeschnitten habe. Ganz wichtig war mir auch das Taschenfutter, auch wenn man dass dann schlussendlich nicht wirklich sieht. Hier habe ich mich nicht ganz an den Schnitt gehaltene, aber das ist auch nicht wirklich dramatisch.



Die Pilze habe ich ja schon einige male vernäht (HIER, HIER, HIER und HIER) und ich werde es sicher noch ein paar male machen, wohl sich der Stoff langsam aber sicher dem Ende neigt. Kenn ihr das, wenn ihr einen absoluten Lieblingsstoff habt und der neigt sich dem Ende zu und du kannst ihn nicht mehr bestellen, das ist echt dooooooooooof.


Wie oben schon erwähnt, war das meine erste Jeans und ich hatte so meine Schwierigkeiten. Das Erste war, das ich im Gegensatz zu den andern Jeans hier nur mit eine Nähmaschine gearbeitet habe (HIER). Die normalen Nähte habe ich mir normalen Faden genäht und die Ziernäht mit Cordonnetfaden- und Nadel. Das heisst zu gut Deutsch, ich musste andauernd umfädel. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum ich für meine erste Jeans gut viert Tage gebraucht habe. Zum Schluss habe ich mir meine liebe Nähmaschine so verstellt, das sie nicht mehr richtig nähen konnte. Gerade dicke Stellen waren plötzlich ein Problem. Ich musste sie gut bügeln und mit einem Hammer platt schlagen (das Stoffgewebe wird so auseinander gedrückt und somit flacher).
Gotte sei Dank war die Maschine in Service und näht jetzt wieder 1a über alles drüber.



Dann hatte ich noch eine Begegnung der Besonderen Art. Ich habe ja schon immer gehört, das Jeans abfärben und so richtig erlebt habe ich das nicht. Also bei waschen hat mir mal roter Sweat schrecklich ausgeblutet, aber das war es auch schon. Als ich mit diesem Stoff angefangen habe zu arbeiten war dieser schon 2 x gewaschen worden. Nichtsdestotrotz färbt er unglaublich ab beim vernähen.



Ich habe ihn dann noch zum ausbluten über 48 Stunden in Wasser eingelegt, aber so wirklich hat das nicht geholfen. Jedes Mal wenn ich die Hose trage, werden meine Finger blau. Okay nicht mehr ganz so schlimm wie auf dem Foto, aber immer noch.



So jetzt möchte ich aber noch die Hose im getragen Zustand zeigen:



Bei der Hose habe ich auch zum ersten Mal mit Nieten gearbeitet. Ich habe die mindestens 5x rausnehmen müssen, bis ich geschnallt habe wann man die einsetzen muss.

Wer brav das eBook liest, ich deutlich im Vorteil :D


Ich merke gerade, das mein erste 20 Minuten Shirt (HIER) zu meinem Liebling Kleidungsstück mutiert, ich trage es andauert. Aus dem Stoff muss ich mir umbedingt noch mal eines nähen, das das Erste vom ganzen waschen schon sehr geschunden ist.


Hier sieht man schon schön, das die Jeans vor den Fotos schon einige Male getragen und gewaschen wurde :D

Ach ja auch diese Jeans habe ich wieder so angepasst, das sie schön auf der Hüfte sitzt.



Ganz verliebt bin ich übrigens in meine Locken, welche ich mir extra mit Hilfe einer Freundin für diese Shooting habe machen lassen. Vor gut 1 1/2 Jahren habe ich das schon Mal gemacht für ein Shooting und ich war begeistert (HIER). Locken finde ich wirklich ganz, ganz toll <3
Ich weiss man will immer das haben, was man nicht hat. Wenn ich aber Locken habe, lasse ich die Haare auch mal offen :D





Diese Bilder hat übrigens wieder mein lieber Conny von "Schiffmann Fotografie" gemacht, danke dir!!!!


Das eBook bekommt ihr übrigens HIER.

Vorstellen möchte ich meine "Skinnijeans" natürlich bei "RUMS".




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