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Dienstag, 9. August 2016

ellis dress:




Ich erzähle ja immer wieder wie nicht gerne ich für andere nähe und wie sehr ich daran arbeiten muss.

Heute habe ich wieder was genähtes für jemand anderen, für meine Lieblingsschwester.



Schon seid 1 1/2 Jahren (!!!) wünscht sich meine Schwester ein Kleid von mir und ich habe es immer erfolgreich aufgeschoben, das ist schon unglaublich. 
Man muss dazu sagen, das meine Schwester und ich schon verschiedene Kleidungsstiel haben. Ich mag es eher locker und sie (oben rum auf jeden Fall) mehr Figurbetont.
Wahrscheinlich war das einer der Gründe, warum ich ei so mühe mit dem Projekt hatte.


Ein weiteres Mal habe ich nun  endlich meinen mein innere Schweinehund überwunden und angefangen für sie zu nähen. Am Anfang dachte ich ja der Schnitt wird mega schwierig, aber dem war nicht so.


Das Aufwendigste ist eigentlich nur, das schön einnähen von dem elastischen Schrägband. Ich hab ja vorgefertigte im Bernina Laden gekauft und habe gehofft, dass es dieses mal mit dem Bandeinfasserfüsschen arbeiten kann, aber das ging auch nicht. Ich frag mich echt was ich falsch mache, weil zuvor ging es ja immer gut.



Ein Special Effekt von diesem Kleid sind die eingewobenen Jerseynudel, ich finde das echt chic und wäre selber nie auf die Idee gekommen.
Bei Dekolleté ist es uns sehr gut gelungen und das Ganze ist wirklich stimmig geworden.
Das einschneiden von dem Stoff ist noch relativ tricki, passt man nicht auf, werden die Schnitte schnell zu gross, wie es meiner Schwester am unteren teil passiert ist. Wobei man auch sagen muss, das meine Schwester zu dem Zeitpunkt nicht wüsste, wie schnell und wie stark sich Jersey dehnen kann.



Ein weiterer Special Effekt ist der Rücken. Das Kleid fast nur aus einem Stück genäht (okay zwei mit dem Rock) und so nur eine Nahte, die Rückennaht hat, kamen wir auf die Idee mit dem Knoten.
Je nachdem wie man es will, lassen sich beliebig viele Einschnitte machen und ich finde den Effekt ganz entzückend.



Auch wenn nicht alle ganz so geworden ist, wie ich es wollte, ist meine Schwester wirklich sehr glücklich über ihr Kleid.
Und das ist ja auch eigentlich die Hauptsache, oder?

Und weil das wieder so ein Projekt war, bei welchen ich über meinen Schatten springen musste, habe ich beschlossen, diese Kleid für mein neues eBook zu nehmen.
Ich weiss es nicht ein "jedermanns" Schnitt, aber genau das macht es gerade so spannend.

Ich hab schon weitere Exemplare genäht und es werden noch mindesten 2 andere Variante in das eBook einfliessen lassen.



Diese Bilder sind wieder im wunderschönen Tessin entstanden. Ich hatte ja schon erwähnt, das meine grosse Schwester uns in die Berge begleitet hat, das war wirklich ein Geschenkt der Himmels <3
Das war übrigens auch ein Grund, warum ich diese Kleid endlich fertig nähen musste, ich wollte sie nämlich da oben fotografieren.


Vorstellen möchte ich meinen "Ellis Dress" ein Kleid für meine grosse Schwester bei "Creadienstag""Handmade on tuesday" und "Dienstagsdinge".





 +++dieser Post enthält Werbung+++

Dienstag, 2. August 2016

ticino teil.1:





Im Facebook hatte ich ja schon geschrieben, das wir für ein Woche wegfahren, für ein paar Tage werde ich ich mit den Kindern so richtig in die Berge fahren, weg von der Zivilisation.

"Meine Familie hat ein Häuschen im schönen Tessin und nein man kann da nicht mit dem Auto vorfahren, man muss laufen, eine gute Stunde und alles was man da haben will, muss man hochtragen. Da überlegt man sich zwei Mal, was man den wirklich braucht. Strom haben wir, also so halber. Wir haben Sonnenenergie auf dem Dach, aber wenn es nicht genug Sonne gibt, schwindet der " Strom". Warmes Wasser gibt es auch nicht, die Dusche ist im Garten :D.
Früher waren wir jeden Sommer da und manchmal auch im Frühling und Herbst.
Für mich war das eine gute Schule um zu lernen, was man wirklich braucht im Leben und auch wieder die Ruhe und die Natur ansich zu schätzen.
Jetzt möchte ich auch meine Kindern "das" näher bringen. Ich finde das ganz wichtig für die Entwicklung.
Ach ja Internet habe wir natürlich...nicht oder ganz schlecht und telefonieren ist auch immer so ne Wettersache, aber das ist okay."

(Das mit dem Internet und dem Telefonieren traf nicht mehr ganz zu, die Handys werden auch immer besser)


Ich dacht ja ich würde für ein Wochenende mit meine Mutter nach London oder Stockholm fahren. Mit meinen Kinder, meiner Schwester und dann später mit meine Mann dunkte mich dann doch besser Idee zusammen in die berge zu fahren.

Heute will ich euch etwas über meine Zeit da und das reisen und wandern mit kleinen Kinder erzählen und natürlich habe ich wieder was genähte für euch.


Eigentlich wollten wir auch Nachts um 04.00 Uhr unsere Reise ins Tessin starten. Jeder der schon Mal durch die Schweiz und durch den Gotthard in den Süden wollte, weiss, das es da sehr viel Stau gibt.
Als aber dann der Wecker klingt, bin ich zu meine Schwester, welche und begleitete ins Bett gekrochen und wir haben uns angeschaut und wussten, das Bett sei im Augenblick besser als aufstehen.



Also sind wir schlussendlich erst um 09.30 Uhr rum gefahren und standen natürlich prompt im Stau. Ich bin sehr froh, das die Kinder die lange Fahrt so easy weggesteckt haben, auch das gegurke über den Gotthard. Ich fahr eigentlich nie durch den Tunnel, ich finde es wirklich unheimlich so lange in einem Berg zu sein.


(Pause machen an einen der noch halb intakten Brunnen in der Igelone)

Wie oben schon erwähnt, muss man alles hochtragen, was man da haben will und braucht. Das ist auch einer der Gründe, warum ich seid 2012 nicht mehr im Tessin war. Mit einem Säugling stell ich mir das schon schwierig vor.
Jetzt wo die Kinder beide laufen können, war mir klar, das ich ihnen zwei Rucksäckchen packen würden, mit ihren Kleider. Ich hab wirklich sehr genau überlegt, was sie brauchen und was nicht.

Ach ja es macht wirklich Sinn gute Wanderschuhe zu kaufen, gerade wenn das Gelände uneben oder nass ist, bieten diese doch sehr viel bessere Halt und Sicherheit!


Ausserdem habe ich versucht nur selbstgenähte Kleidung mit zu nähmen. Irgendwie war mir das voll wichtig bei diesen Ferien. Vielleicht auch um zu sehen, wie sich die Sachen in nicht gewohnter Umgebung schlagen.


Und sie haben wirklich alles selber hochgetragen, bis auf die Windeln, das habe ich übernommen. Spielsachen habe wir bis auf zwei Autos, zwei Schäflie und ein "Ein-Aug-Monster" keine mitgenommen. Die Natur biete genug zum spielen.
Für die Lebensmittel sind dann meine Mutter und meine Bruder nochmal runter gewandert, das hatten wir so alleine nicht geschafft.


Und was mich wirklich umgehauen hat, ist das beide bis auf zwei kleine Ausnahmen, die 1 1/2 Stunden selber auf den Berg gestiegen sind. Gerade beim kleinen Mann war ich wirklich sprachlos, das ist wirklich nicht selbstverständlich.
Natürlich habe wir auch viele Pausen eigelegt, trotzdem hätte ich nie gerechnet, das beide so viel power haben.



Oben angekommen, sind die beiden Kleinen echt etwas ausgeflippt und waren schrecklich aufgedreht. Bei dem kleinen Mann musste ich am Anfang schon etwas aufpassen mit dem Gelände. Mauer und Weg bestehen aus Stein und teilweise sind die schon sehr wackelig. Relativ schnell hat er aber begriffen wie er sich gut und sicher fortbewegen kann.


So aber nun will ich euch noch mein genähte Werk zeigen. Natürlich gab es wieder ein "Mini 20 Minuten Shirt". Genäht habe ich dieses aus den Resten von dem Innenfutter von der °PowPowJuna° Men welche ich für meinem Bruder genäht hatte (HIER).



Bei dem Shirt ist mir was wirklich dummes Passiert, ich habe nämlich das Hemd falsch zugeschnitten. Ich habe bei dem Armausschnitt statt 3cm nur 2cm Nahtzugabe gemacht.
Unglaublich aber wahr und das bei meinem eigenen Schnitt :D



(Der kleine Mann hat seine zwei Autos gehütet wie seine Augäpfel und wir musste sie nur zwei Mal suchen)

Das faule Bündchen mit zu wenig Nahtzugabe mit der Overlockmaschine zusammen zu nähen ist recht schwer, oder nicht wirklich möglich.
Schlussendlich musste ich das Bündchen dann mit der normalen Nähmaschine festnähen und dann aussen nochmal über die Naht drüber, weil ich Angst hatte, das das ganze auf so wenig Platz nicht halten würde, aber bist jetzt hält es Bombe.

Die 20 Minuten Shirts habe sich sehr bewährt in den Bergen gerade weil es so heiss war. Hosen aus Jersey sind nicht ganz so praktisch, weil das Gelände doch sehr rau ist und der Stoff schnelle aufreissen kann. Felsen und Dornen sind nicht ganz so nett. Gut das ich der Grossen fast nur Hosen aus Webware eingepackt hatte (HIERHIER & HIER).


Ach ja wenn meinen Kinder langweilig war, habe ich ihnen immer einen Rechen in die Hand gedrückt, damit konnten sie sich immer wunderbar beschäftigen.
Besen waren auch immer sehr hoch im Kurs :D


Vorstellen möchte ich dieses "Mini 20 Minuten Shirt" und ein Teil meiner zeit im Tessin bei "Creadienstag""Handmade on tuesday", "Dienstagsdinge""Kiddikram" und "Made4BOYS".




 +++dieser Post enthält Werbung+++

Donnerstag, 12. Juni 2014

road trip rückblick:



Das wird wohl mein letzter Eintrag zu unsere wundervollen Reise sein. Wir sind mittlerweile schon wieder daheim und ich ich habe meinen ersten Jetlag und der ist schlimm, aber das gehört wohl dazu :D










Ich muss sagen die Reise ist uns wirklich gelungen, auch ohne grosse Planung.

Wichtig ist nur zu wissen, das Matels, Hotels etc. an Wochenenden und Ferien gleich  10-20 US$ teurer werden.
Einkaufen ist auch noch rech viel günstiger als in Europa. Gerade bei Kinderartikel habe ich sehr gestaunt über die Preise und ich rede hier nicht von dem ganzen made in China Plastik Schrott!





Reisen als schwangere ist in den USA gar nicht so schlecht, die Leute hier freuen sich immer unglaublich wenn sie gehört haben, dass ich schwanger bin.







Auch das essen wird immer besser. Klar sind Fritten und Burger imm noch Top angesagt, aber man findet jetzt auch mal zur Abwechslung einen gute Teigwaren oder Randensalat (!!!).








Ach ja mehr man in den Süden kommt desto teurer werden die Motel und Hotels, aber wenn man sich davor im internet etwas schlau macht, findet man immer noch etwas günstiges.








Als Rückflug hatten wir einen durchgehenden Flug von LA nach Zürich. Subobtimal wenn du schwanger bist, in Zürich angekommen hatte ich schrecklich geschwollenen Beine. Ich hatte natürlich nicht meine Stützstümpfe mitgenommen, warum auch :D



Jetzt sind wir wieder daheim und ich bin echt froh meinen Muckelie wieder in meine Arme schliessen zu dürfen. Ich hab e sie schon sehr fest vermisst. Bei ihr habe ich das Gefühl, es war nicht so bis gar nicht schlimm. Im Berner Oberland und bei meinen lieben Schwiegereltern wurde sie so wunderbar abgelenkt, das sie es kaum gemerkt hat.


Unsere Reise kann man auch bei "Urlaubslinkparty" verfolgen.

Dienstag, 10. Juni 2014

road trip:



Weil wir ja so Probleme mit LA hatten, haben wir am Tag drauf eine Tour durch die Stadt gemacht. Das kann ich auch nur jedem empfehlen, wer mal nach LA weil, die öffentlich Verkehrsmittel haben sie hier nie so wirklich durchgesetzt und sind sehr unübersichtlich und kompliziert.

Eigentlich bin ich ja kein Fan von so "Turi Touren", weil die Buse immer so auffällig und peinlich sind. Wir hatte jedoch echt gluck und würden in nem kleine schwarzen Doge Sprinter in schwarz ohne Aufdruck und getönten Scheiben durch die Gegend kutschiert. Ach ja und wir waren auch nur 9 Personen.

Der erste Stop war Venice Beach.






Anschliessend ging es gleich nach Santa Monica, hier Endet anscheinend auch die Route 66.







Darauf wurden wir nach Beverly Hills gefahren. Es ist echt erschreckten, wie viele Leute "scharf" auf Promi Häuser sind, mir war das eher etwas unangenehmen, die Häuser zu begaffen...
Ziemlich cool war aber das Spadena House aka the Witch's House. Hier wohnt niemand mehr, aber alles wir gepflegt und gehegt.



Dann mochte ich noch das Haus von dem guten Herrn Hefner. Die Strasse davor, war total kaputt, aber die Stadt wollte sie nicht flicken, da in jenem Haus immer heftige Partys stiegen und sie wollten, dass die Leute langsamer fahren :D



Und natürlich das Hause, in welchen der Prinz von Bel Air gedreht wurde.



Dann ging es erst mal in die Höhe und wir hatte eine Fantastische Aussicht auf einen grossen Teil von LA...



...und endlich auf der ach so berühmte Hollywood Sign, welches wir am Tag zuvor nicht gefunden hatten.








Auf dem Bild würde mir auch keiner glauben, dass ich gleich im 6.Monat schwanger bin.





Anschliessend ging es zum Walk of Fame. Irgendwie stellt man sich das immer ganz aderst vor, wenn das im Fernsehen sieht. Ich muss gestehen, es ist da sehr mühsam. Tausend Menschen auf dem Trottoir und noch mehr Autos auf den Strassen. Wir hatte auch nicht so viel Zeit, alles in Ruhe anzuschauen, das war auch subobtimal.








Mehr gefallen hat mir das und ich hab keine Ahnung mehr wie der Platz hiess, wo viele Handabdrücke von bekannten "Rock" Musik Legenden waren, hier war nämlich niemand als wir.













Darauf hin ging es zum Farmers Market, hier war es wieder sehr gut, dass wir nur 30min halt gemacht habe, ich hätte hier sinnlos viel Geld ausgeben können. Von Abercrombie and Fitch bis Apple gab es hier alles.






Schöner alter McDonalds.



Hier sieht man sehr schön was Geld alles macht. Da wo der Rasen schön Grün wird geht Beverly Hills los :O




Cupcake ATM, so was gibt es auch nur in den USA :D



Wir habe dann noch den Rodeo Drive und Co. besucht, aber das war jetzt nicht so speziell,da sind halt all die super teuren Läden, welche man dann auch in New York, Paris, London und Co. findet.




Und so ging es dann nach "Hause" mitten in der Rush Hour. Ich muss gestehen unser Busfahrer hatte es echt im Griff, der wirklich gut und schnell durch das Chaos fahren, war ganz begeistert.



Am Ende sind wir dann recht erschlagen Heim gekommen. Die Tour sollte eigentlich nur 4 Stunden gehen, jedoch hat der ganze Spass schlussendlich 7 Stunden gedauert und wir haben keinen Cent draufgezahlt!


LA ist eine krasse Stadt und man muss einige Nerven mitbringen und mit Menschenmassen klar kommen.

Ich bevorzuge aber doch lieber keiner Städte irgendwo im nirgendwo.