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Donnerstag, 25. August 2016

für mein seelenheil 2:




Nachdem ich das Portrait von dem kleine Mann fertig hatte, war klar, das ich nun die Grosse zeichnen muss.

Den alten Blogeintrag hätte ich euch ja gerne verlinkt, aber irgendwie wurde er durch diesen hier überschrieben, bin gerade etwas frustriert. Weiss auch nicht wie das passieren konnte....



Am Anfang hat alles wieder erstaunlich gut geklappt, also die Skizzierung und der Hintergrund...



...und dann komm der Punkt an welchem ich meine Bild nur noch schrecklich finde und ich das Gefühl habe, es wird nicht mehr besser, sondern nur noch schlechter.
Hier sieht sie wirklich aus wie ein Monster und ich habe echt gedacht ich bekomme das nicht mehr richtig hin.



Nach einigen Schichten Farbe und wieder viel gefluche, war doch Licht am Horizont zu sehne. Gerader der offene Mund hat mich wirklich in die Verzweiflung getrieben.
Acrylfarben sind einfach nicht so einfach, wie ich dachte.



Gott sei dank konnte ich mit den Stifte wieder viel gut machen.



Und ich finde das Endergebnis auch nicht so schlecht, wohl der Mini Men mir doch bessere gelungen ist.



Hier sind jetzt Beide Bilder im Vergleich:


Meine Grosse hat unglaublich Freude an dem Bild und ich musste echt aufpassen das sie nicht weiter gemalt.



Ich bin mir wirklich nicht sicher, aber ich uns alle zeichnen werde. mir graute es etwas vor dem Portait meines Mannes, er ist ja stolzer Bartträger und ich stelle mir das wirklich schwirig vor, das zu zeichnen.
Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich mir wirklich gut selber zeichnen will. Mich nervt es ja schon, dass das bei den Kinder so schwierig war und dann bei einen selber uiui.
Vielleicht hat mich auch einfach wieder die Muse verlassen und so meine anfängliche Euphorie.
Wahrscheinlich heisst es bei dem Projekt mal wieder:

"Gut Ding will Weile haben."

Vorstellen möchte ich meine 
"Portrait von der grossen" bei "RUMS".





 +++dieser Post enthält Werbung+++

Dienstag, 19. April 2016

der puppenwagen braucht ein neues kleid:




Die alten Schätze von der Grand-Mama (Omi) mit denen man selber als Kind gespielt hat, gehen irgendwann an die nächste Generation weiter, so ist es bei uns natürlich auch.

Wir haben vor einiger Zeit (auch schon sicher vor 1 1/2 Jahren HIER ) einen ganz tollen alten Puppenwagen geerbt bekommen und die Kinder lieben ihn abgöttisch, besonders der kleine Mann.



Leider ist das gute stück wirklich alt und überall ist der Stoff gerissen und er hat fürchterliche Flecken.



Ich muss gestehen, dass war mir schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge und ich wusste schon lange, dass ich einen neuen Bezug nähen muss.



Endlich konnte ich meinen inneren Schweinehund überwinden und habe mich dazu entschlossen, dass es genau jetzt Zeit für dieses Projekt ist.


Also habe ich den kompletten Bezug abgenommen und aufgetrennt.



Teilweise waren Stücke mit der Hand vernäht und es war unglaublich perfekt, da hat es mir sehr leid getan, dass da die Schere durch musste.



Anschliessend habe ich mir alle wichtigen Punkte auf den Stoff übertragen und habe das gut Stück erstmal gut gebügelt.

Danach war auch endlich mal ein richtiges Schnittmusterteil zu erkennen und auch, wie schlimm der Stoff in den letzten Jahren in Mitleidenschaft gezogen war.




Eigentlich besitze ich ja recht viel Stoff, also wenn es um Jersey, Sweat und ähnlich elastische Stoffe geht. Bei Webware sieht es etwas anders aus und das war für dieses Projekt schon die erste grosse Herausforderung.



Ich hab mich dann für einen beigen mit grünen Punkten entschieden, den habe ich mal vor gefühlten 100 Jahren bei "Alles für selbermacher" gekauft. Eigentlich sollte daraus ja eine Rock oder eine "Finn" für meine Grosse entstehen.

Schnell hat sich dann auch gezeigt, dass der Stoff nur so ganz knapp passen wird, wenn ich an manchen Stellen etwas improvisiere.



Das Improvisieren hat sich dann durch das ganze Projekt weiter gezogen, drum habe ich nicht mehr ganz so viele Bilder von der Entstehung.



Die Raffungen habe ich alle mit Gummiband gemacht, was auch sehr praktisch ist, schön aussieht und recht gut hält.



Ziemlich aufwendig war das Nähen vom Saum-Bund-whatever.
Okay es war nicht schwierig, aber ich musste eben ganz genau zuschneiden, versäubern, zusammennähen, bügeln, falten, bügeln und wieder falten und dann nähen (unten beim Sauam). Im original Teil, war das Stück doppellagig genäht, aber dafür hat mein Stoff nicht gereicht.


Aber wenn man gut bügelt, war es nur halb so schlimm und mit meinem neuen "Schmalkantfuss" von Bernina ging datt so easy. Ich musste das sogar filmen, weil es so super ging :D



(Aber Filmen mit einer Hand und nähen mit der anderen ist gar nicht so einfach :D)

Obenrum hab ich nur einmal umgeschlagen und abgesteppt, da man das ja später durch die Raffung nicht mehr so sehr sehen wird.
Gerafft habe ich das Ganze wieder mit nem Gummi.

Für den "Henkel" hat dann mein Stoff nicht mehr gereicht, da habe ich diesen tollen Leinen angeschnitten, welchen ich vor einem Jahr auf dem Stoffmarkt in Weil gekauft hatte (HIER) und der von der Farbe her gut passte.
Auch hier habe ich ein Gummiband genommen um eine schöne Spannung hinzubekommen, dieses war jedoch wesentlich breiter als bei dem anderen (2 cm).



So hier sieht man beide Bezüge im vergleichen.



Ich bin glatt etwas stolz auf mich, obwohl ich beim Saum etwas zuviel Stoff genommen habe und er etwas stärker gerafft ist, aber das hat doch was, oder?



Ich war ja so im "Flow", dass ich die halbe Nacht durchgenäht habe. Trotzdem musste ich am nächsten morgen gleich Bilder im Garten machen gehen.



Wie auch schon bei dem alten Bezug, habe ich das Ganze noch an den Korb angenäht, trotz Gummizug, da es nämlich immer etwas runter rutschen wollte.




Hier habe ich auch etwas "gemurkst". Beim Original ist an dieser Stelle eine grosse Schleife platziert worden, dafür hatte ich ja nicht mehr genug Stoff, darum wurde kurzerhand der Saum drüber genäht :D




Meinen ganzen Häckeltierchen, welche in den letzten Jahren entstanden sind gefällt das neue Bezugsset auch sehr und ganz besonders hat sich meine Grosse darüber gefreut. 



Vorstellen möchte ich meinen "Puppenwagen" bei "Creadienstag", "Handmade on tuesday", "Dienstagsdinge", "Kiddikram" und "Meitlisache".




 +++dieser Post enthält Werbung+++

Donnerstag, 14. Januar 2016

die kammer des schreckens:



„Lerne Ordnung, liebe sie.

Sie erspart dir Zeit und Müh"

Ich liebe ja Sprichwörter und hab auch ein Paar parat, das kommt von meine Mami, die hat immer einen gewusst.
Und dieser hier, trifft mal wieder ins Schwarze.


Vor gut einem Jahr habe ich mein "Kammer des Schreckens" schon mal umgeräumt und vor allem aufgeräumt.
Und jetzt war es mal wider an der Zeit. Im letzten Jahr sind vier neue Maschinen dazu gekommen und ich weiss nicht wie viele tausend Meter Stoff.



Irgendwie habe ich das alles in den alten Schrank meines Vater gestopft, in welchen einfach die Fächer fehlten und die hälfte meine Kleider an der Stange hingen und noch Handtücher lagerten.
Das Gästebett war auch zum einer Stoffablage zweckentfremdet worden und irgendwie sah alles nur noch chaotisch aus.
Und eigentlich mag ich ja Ordnung.


Also gab es eine anständigen Schrank für mich im Schlafzimmer und ein Regal für das "Schaffi-Zimmer".
Ich hatte nämlich nur eine super unpraktische Kommode für mein Kleidung, in welcher ich immer alles suchen musste.
Der Schrank von meinem Vater, was schlussendlich einfach zu klein für meine Sache.
Glücklicherweise habe ich dankbare Abnehmer für beide Möbel (Schrank und Kommode) gefunden.
Und in zwei Nächten baute meine Mann brav alles für mich auf, ich darf ja nicht wegen dem doofen Rücken.



Entschieden habe ich mich dann für das "KALLAX" Regal von "Ikea". Das ist echt super easy aufzubauen und schaut echt chic aus.
Aber gleich kam das nächste Problem, wie bekommt man den Stoff ordentlich in das Regal?


Eigentlich liebe ich das Internet. Zwischen all' dem Schrott findest du immer wider praktische Sachen, wie das Faltbrett, welches dir hilft T-Shirt schön, schnell und vor allem gleichmässig zu falten.
Das wurde gleich nachgebastelt und ausprobiert.
Recht schnell habe ich gemerkt, das die Masse etwas zu klein für meine Fächer waren und darum bastelte ich ein zweite an auf meine Fächer angepasst.

Das System ist sooo toll, das ich es euch gleich zeigen muss!



Das passt jetzt für das Kallex Regal.
Wenn du dir das selber anpassen willst, miss einfach die grüsse deines Faches ah und somit hast du die Grösse der kleinen Quadrate aus Karton.

Du hast diese vier Teile, zwei Mal die Grossen (links und rechts) und zwei Mal die Kleinen, welche in der Mitte untereinander platziert werden.
Zusammen geklebt werden sie nur wie auf dem Foto.



Dann legst du deinen Stoff darauf darauf. Ist das Stoffstück zu gross, pass ich das eben Freestyl an. Das klappt auch wunderbar mit zwei meter Stoff oder kleiner Stücken.


Als erste klappe ich den die rechte Seite auf die Mitte...


...so sieht das dann aus.


Das Gleiche mach ich mit der linken Seite.


Zum Schluss wird das unter Teil der mit zum oberen Teil hoch geklappt....



...und tadaaaa fertige ist es schon.



Das ganze dauert keine Minute und hat mich so "gefälscht", dass ich das mit allen meinen Stoffen gemacht habe.
Und siehe da mein Regal kann sich so zeigen <3



Allgemein ist mein Zimmer jetzt wirklich eine Augenweide geworden und Gäste können wider im Gästezimmer schlafen ohne das ich peinlich berührt werden muss :D



Und da wir alle Stoffjunkys sind und immer etwas Ordnung brauchen um uns kreativ auszuleben, zeige ich diesen Beitrag bei "RUMS".



 +++dieser Post enthält Werbung+++

Dienstag, 28. Juli 2015

triangel:



Ihr habt sicher alle von dem Bernina Wettbewerb gehört, der im letzten Monat lief, bei welchen man unter anderem eine Stickmaschine hätte gewinnen können.
Hier kommt mein Drama.



Ein Poncho-Nähwettbewerb- tolles Ding! Aber eigentlich wollte ich ja nicht mitmachen, hab mich aber überreden lassen und habe meinen eigenen Poncho genäht.
Was im ersten Moment so einfach klingt, ist dann aber doch gar nicht so leicht. Wie soll mein Poncho aussehen, wie mache ich ihn zu MEINEM Poncho?



So viele tolle Stoffe, Optionen, sich auszutoben. 
Bis ich meine Augen schloss und überlegte, was ein Badeponcho für mich eigentlich ist.
Kuschelig, Heimelig, Wohlfühlen, Zuhause. Und das Ganze auch noch funktional statt Schnick Schnack, das sollte mein Poncho werden.
Jeder der schon etwas länger Meinen Blog kenn, weiss das ich immer praktisch-schlicht nähe. Die Kleider müssen nur für die Fotos gut aussehen, ansonsten sollen sie einfach praktisch sein und dreckig werden können.
Ausserdem wollte ich kein Fasnachtskostüm nähen.


Da kam mir der tolle Triangles Stoff von Art Gallery gerade recht- ein Bio Baumwollstoff im RetroDesign.
Das Triangel Motiv habe ich dann auf meinem Frottee in Applikationen wieder aufgegriffen und mich an Paspeltaschen ausgetobt (ich liebe Paspeltaschen). Die Kapuze habe ich ebenfalls passend zum grafischen Stil in Dreiecksform (was für eine doofes Wort) gestaltet.


Der grosse, dreieckige Knopf ist prima geeignet, damit Muckelies kleine Finger auch selbst den Knopf öffnen und schliessen können. Offenbar habe ich mit meiner Umsetzung zumindest schon mal Muckelies Geschmack getroffen. Wie Ihr sehen könnt, hüpft sie voller Begeisterung im Poncho durchs Wasser. Zwar kein Badewasser, aber mit viel Kuschel-heimelig-Gefühl.



Mission erfüllt.

Dummerweise ist der Wettbewerb nicht so erfreulich abgelaufen und das hat mich unendlich traurig gemacht...
Gedacht war, dass jeder für seinen Poncho Werbung machen kann und man als "Voter" jeweils fünf Stimmen an fünf verschieden Ponchos vergeben kann.



Doch gleich als es begann, hatten ein paar Damen raus, wie man erfolgreich schummelt. In Nullkommanix hatten Sie über tausend Stimmen, während die anderen erst bei hundert waren.
Das Ganze ist dann sooo ausgeartet, das Bernina das unterbrechen musste und die "Fake-Stimmen" löschen.


Ich selber musste mir viel Kritik anhören, da mir unterstellt wurde, das es nicht fair sei, das ich mit mache, da ich so viele Follower habe. Meine FB Seite ist ja in den letzten Monaten explodiert. Ausserdem habe mein Poncho nicht so viel Stimmen verdient, er sei ja nicht so besonders. Wie oben schon geschrieben, arbeite ich ja eher schlicht, dafür trenne ich aber auch jeden Naht wieder auf wenn sie nicht gerade ist. Ich bin ein schrecklicher Perfektionist, darum brauche ich auch immer so lange für die simpelsten Dinge.
Ihr habt ja keine Ahnung wie verletzend das ist zu hören, das der eigene Poncho ja eigentlich schlecht sei und man die Punkte nicht verdient hat.
Ich war so verletzt, dass ich, nach dem das Voting abgebrochen wurde, Bernina angerufen habe und gefragt um auszusteigen zu können. Meine Vots an jede zu verteilen, welche durch das erste aussortieren Ihre Stimmen verloren hatten oder gar keine hatten.


Ich hab zweit Tage nur durchgeheult deswegen...


Bernina selber meinte, das ich sehr wohl berechtigt sei mit zu machen, da man so eine Followerzahl nicht von heute auf morgen hat. wie lange blogge ich jetzt?, bald beginnt mein drittes Jahr. 
Okai das kann man jetzt sehen wie man will.
Leider bestand keine Möglichkeit, meine Stimmen an die anderen zu verteilen.
Sie baten mich mit der Entscheidung bis auf den darauf folgenden Montag zu warten.
Ich hab gewartet und als ich dann schon auf Platz 5 und anschliessend 7 war beschloss ich dabei zu bleiben.

Aber das Voting wurde nochmals unterbrochen, da wieder die selbigen Personen geschummelt haben. Schlussendlich durften dann nur noch jene voten, welche einen Poncho eingereicht hatten.


Ich habe es schlussendlich mit 8 Stimmen auf Platz 59 von 1076 Ponchos geschafft. Okay es gab, glaube ich, mindestens 10 Ponchos mit 8 Stimmen, darum bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden. und wenn ich mich recht erinnere hatte der erste Platz so 40 Stimmen.
Für mich ist klar, ich werde nie mehr an so einem Voting mitmachen. Es ist erschreckend wie das ganze gleich zwei Mal so ausarten musste. 


Hätte ich in den ersten zwei Runden eine Maschine gewonnen hatte ich sie wohl nicht für mich behalten. Der Preis wäre mir zu hoch gewesen und die nicht gerade freundlichen Worte dazu so wie so nicht.
Bei mir um die Ecke gibt es eine Einrichtung für behinderte mit einer Schneiderei, jene hätten sich sicher ehrlich darüber gefreut.
Die liebe "Delari" hatte einen wundervollen Blogeintrag über das "Gönnen, Können" Thema geschrieben, da hätte sich manch Einer eine Scheibe von abschneiden können.


Egal, das war für mich eine Lehre. Aber meinen Pnocho finde ich trotzdem toll und darum möchte ich ihn gerne bei  "Meertjes""Kiddikram""Creadienstag", "Handmade on tuesday" und "Meitlisache" vorstellen.