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Donnerstag, 30. Juni 2016

meine erste richtige skinnyjeans:




Letzte Woche habe ich ja versprochen, mal etwas anders zu zeigen ausser dieses 20 Minuten Shirts and here we go.


Einige von euch wissen ja, dass ich einen Plan habe, einen Masterplan. Ich möchte gerne eines Tages jedes Kleidungsstück, welches ich trage auch selber nähen können.
Und schon seit ganz, ganz lange will ich mir meine eigenen Jeans bzw. Hosen nähen.


Endlich habe ich auch die Möglichkeit bekommen. Die liebe Carina von "Sewera" arbeitet gerade an einem Jeansschnitt (HIERHIER & HIER) und mir war gleich klar, da muss ich mitnähnen, koste es was es wolle.

Wer kennt diese Problematik nicht mit dem Jeans kaufen, sie sind entweder zu kurz oder zu lang oder stehen am Po ab oder du kommst erst gar nicht rein, es sei denn du kaufst sie 10 Nummern grösser und am Ende ist man einfach nur noch total gefrustet.


Ich muss gestehen, eine Jeans näht sich nicht mal eben schnell und diese hier welche ich euch zeige ist nicht meine erste gewesen.
Die erste dauerte sage und schreibe vier Tage und hat mich schrecklich viele Nerven gekostet. Ich hatte nämlich meine Nähmaschine verstellt und hatte dann schrecklich Mühe zu nähen.



Bei der zweiten hatte ich dann Unterstützung von Carina und ihren zwei alten Bernina Nähmaschinen.
Bei der dritten habe ich mir dann von meiner Schwester meine erste Bernina ausgeliehenen, weil es sich einfach viel besser mit zwei Maschinen näht, da du ja doch recht häufig den Fanden wechseln musst. Und wenn du nur eine Maschine hast, musst du andauernd umfädeln und die Fadenspannung ändern und so.



Jede Hose habe ich zuvor mit 2cm Nahtzugabe zugeschnitten und grob zusammen geheftet und bei einer ersten Anprobe angepasst. ich bin wirklich froh, dass ich da zweimal Carinas Hilfe hatte, sonst wäre es mir nicht ganz so gut gelungen.

Des weitern muss man immer sehr genau auf den Elasthananteil im Stoff achten, je nach dem muss man nämlich die ganze Hose gut eine Nummer kleiner nähen. 



Ein Herausforderung für mich war natürlich der Reissverschluss. Ich habe die Hose ja etwas kürzer gemacht, damit sie gut auf der Hüfte sitzt und so sass der Reissverschluss tiefer und war recht kurz. Ich denke da ist noch einiges sehr ausbaufähig und verbesserungswürdig.


Diese Jeans hat eine bestickte Gesässtasche bekommen, ich wollte ja sowas schon immer machen und jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit. Die Stickdatei ist übrigens von "Urban Threads" und heisst "Lots of Love".


Okay ich gebe zu auf diesen Bildern trage ich doch tatsächlich ein 20 Minuten Shirt, aber das eher, weil ich diesen tollen Plott endlich plotten wollte :D
Ich hatte ihn ja schon vor einiger Zeit im FB gezeigt und dazu geschrieben:



"Manchmal gehen Sie mir auf den Senkel, die Frauen, aber so richtig.
Das gekeife, gezicke und geläster, ich kann es einfach nicht mehr sehen und hören.
Und das ist nicht nur ein Phänomen aus der Nähszene, nein leider treffe ich das überall an.
Klar können wir uns nicht alle lieb haben, das ist nun mal so. Ich mag auch nicht jeden und nicht jeder mag mich (ich mich übrigens ab und an auch nicht). Das ist menschlich und das ist okay, aber müssen wir uns dann immer das Maul über wenn zerreissen oder kann man auch einfach mal die Klappe halten?????? Oder sich einfach überlegen, wenn man was erzählt???? Müssen wir überall unseren Senf dazu geben???
Mich nerven auch immer mal wieder irgendwelche Nasen und dann fange ich an meinem Mann mein Leid zu klagen und nach dem dritten Satz sagte er meistens, oh man ihr Frauen, ihr habt mal wieder Probleme.
Und da hat er schon recht.

Warum kann "man" bzw. Frau sich nicht etwas zurück nehmen, von allem gibt es immer zwei Seiten.
Bestes Beispiel ist für mich immer noch, dass wenn für einen das Glas noch halb voll ist, ist es für den anderen schon halb leer. Es ist oft einfach nur Ansichtssache. 
Kann man dass dann im Raum stehen lassen, wenn der eine oder andere es anders sieht?

Ich bin sehr harmoniebedürftig und jeder der mich kennt weiss, dass ich sehr ehrlich bin, manchmal auch schon zu ehrlich. Ich versuch bei Streit immer zwei Seiten zu beleuchten, sehr zum Leidwesen meiner Freunde. 

Ich wünsch mir sehr, dass wieder etwas mehr mit Respekt miteinander umgehen und Leute die Dinge anders handhaben als wir, sie es so handhaben lassen...und das wir aufhören über andere herzuziehen, das macht man einfach nicht!


Ich weiss das ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein und wahrscheinlich ändert sich nicht viel, aber vielleicht nimmt es sich der eine oder andere zu Herzen."

 Die Plotterdatei bekommt ihr übrigens von "Schwalbenliebe" und den tollen Stoff habe ich beim "Stoffkeller" gefunden.


Vielleicht ist dem einen oder anderen aufgefallen, dass ich dieses Mal andere Bilder habe als sonst. Mein lieber Ex-Studienkommilitone Conny von "Schiffmann Fotografie" hat sich ein ganze WE Zeit für mich genommen um diese Bilder für mich zu machen.

Vorstellen möchte ich meine "Skinnijeans" natürlich bei "RUMS".



 +++dieser Post enthält Werbung+++

Donnerstag, 17. März 2016

#nunl:




Nähen und nähen lassen...

Man glaubt es kaum, wie das ein Thema in der "Nähwelt" geworden ist, leider....
Ich habe mir lange überlegt, ob das ein Thema für "RUMS" ist und ich finden definitiv JA!

Aber nun erst mal von vorne.

Im FB gibt es eine kleine Gruppe von nähangefressenen Ladys, welche sich entschlossen haben, den ganzen Neid, Missgunst und ähnlichem welcher zur Zeit in der Nähszene herrscht mit einem "Flashmob" entgegen zu steuern.
Hier ist meine Geschichte  dazu:

Viele von uns sind wahrscheinlich durch die Kinder zum nähen gekommen, manch einer ist vielleicht auch gelernte Schneiderin oder ähnliches, trotzdem teilen wir alle eine Leidenschaft, das "Kreativ sein":



Kreativität ist etwas persönliches!
Jeder empfindet eine Sache anders, auf eben genau seine Weise und das ist auch gut so.




Aber wir alle lieben Stoffe und wir kaufen und vernähen sie fleissig jeder auf seine Art und Weise und am Ende möchten wir sie, wie eben hier bei "RUMS" präsentieren. Möchten anderen stolz unser Werk zeigen und diese an unserer Freude teilhaben lassen.
Ich bekomme immer soooo viel Inspiration dadurch und selbst wenn ich nicht "rumsen" kann, bleib ich trotzdem um mir die ersten 20 Beiträge anzuschauen.



Ich lese immer wieder von bösen Kommentaren, welche teilweise zu Dingen geschrieben werden, einerseits weil es nicht gut genäht ist oder die Bilder ggf. nicht ganz so toll (chaotische Wohnung im Hintergrund/ Handybild etc.)sind. Es gibt aber auch die andere Seite, das Genähte ist "zu gut" die Bilder "zu perfekt".
Ja das klingt alles so albern und lächerlich, aber es passiert immer wieder.

Leider ist das Thema "Schnittmusterklau" auch immer ganz oben dabei.
Natürlich ist mir bewusst, das man das Rad nicht neu erfinden kann. Eine Hose beleibt eine Hose und eine Pulli ein Pulli! Trotzdem werden Teilweise Schnittmuster eins zu eins "nach gemacht" und das geht einfach nicht.
Man kann sich absprechen, denn es passiert auch nicht selten, dass zwei Personen gleichzeitig die gleiche Idee haben.
Wie heisst es doch so schön:
"Zwei Dumme eine Gedanke!"
Aber man kann miteinander sprechen, sich austauschen und so schon viele Missverständnisse aus dem Weg räumen.



Als ich beschlossen habe, bei diesem "Flashmob" mitzumachen, wusste ich, dass ich etwas für mich nähen möchte, etwas was ich im Alltag nutzen kann.

Gleich war klar, das ein Kleidungsstück mit dem #nunl Logo für mich keinen Sinn macht und dann wollte ich unbedingt ein Nadelkissen nähen, weil ich doch tatsächlich keines besitze und es dringend an der Zeit war, das eines bei mir einzieht.



Natürlich wollte ich das Logo sticken und dann kam schon das erste Problem, das Logo war zu gross für den kleinen Stickrahmen. Also musste ich mir was neues ausdenken.
Der eine oder andere weiss von meinen älteren Beiträgen, dass ich ein grosser Kissen Junky bin und darum entschloss ich mich, ein weiters zu nähen.
Kissen kann man ja nie genug haben :D



Und weil ich es bunt mag, wurde es bunt. Ich liebe ja so Regenbogenverläufe und das habe ich dann auch freihand versucht auf den Stoff zu übertragen. Selbst die Paspel ändert ständig ihre Farben. Das ist auch übrigens ein Grund, warum sie noch nicht so oft zum Einsatz gekommen ist, obwohl das eines der schönsten ist, die ich besitze.



Abgesteppt habe ich die Paspel später noch mit Gold. Mensch, war das ein Kampf. Ich komm mit dem Gold echt nicht klar und ich denke ich muss diesen Faden echt aus meines Sammlung nehmen. Er ist zwar schön, aber ich habe immer Mühe ihn zu vernähen.



Und so sah dann das fertige Werk aus:



Euch ist sicher schon der Fuchs aufgefallen, welcher auf den meisten Bildern drauf ist. Eigentlich wollte ich ja mit ihm zusammen eine Geschichte machen, aber irgendwie hat das alles soooo doof geklungen, das ich mich schlussendlich dagegen entschieden habe...



Passend zu dem ganzen Thema gibt es übrigens im FB eine Gruppe (HIER) und ihr seid alle herzlich eingeladen diese Sache zu unterstützen (wer mag).

Dieser Text kommt übrigens von da und ich finde ihn so toll, das ich ihn euch zeigen möchte:

„Heute kommen wir schlicht daher. 
Dennoch bekennen wir Farbe.
Das alles disqualifiziert sich von selbst. 
Und damit auch die Person, die sich so verhält.
Schade.
#klauenundklauenlassen ist KEINE Option.
Wir sind heute hier um euch in der Nähwelt da draußen an einige Dinge zu erinnern. Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne ankreiden zu wollen oder euch zu gängeln. Wir sind hier um mit euch gemeinsam die Nähwelt, welche für viele ein Herzblut-Hobby ist wieder ein Stück weit zu ‚norden‘.
#nähenundnähenlassen sollte der vorherrschende Ton sein, denn Menschen für ihre Nähwerke verbal zu diskriminieren, unhöflich auf Körperlichkeiten aufmerksam machen, sich nach einem Jahr Näherfahrung auf ein Podest stellen und über andere lachen und vor allem persönlich werden hat hier keinen Platz.
Natürlich ist es ebenso wenig in Ordnung wenn WhatsApp Gruppen gegründet und sich unter der Hand Schnitte zugesteckt werden. Ein organisiertes Handeln kann hier sogar weitreichende Folgen haben und ist doch nicht der Respekt dem Schnitthersteller gegenüber, den sie/er verdient. Oder?


An euch Schnitthersteller. Habt Respekt vor einander und vor euren Probenähern. Lasst sie lachen, sich freuen, übt die nötige Kritik in einem höflichen Ton & bemüht euch um sie. Denn sie sind es die euch den Background verschaffen, das euer Vorhaben gelingt. Sie investieren Zeit, Geld, Lust & ihre Kreativität um euch zu unterstützen. Auch hier hat ‚dissen‘ keinen Platz.


Ihr seht es ist sehr viel los. Hier und da bekommt man etwas mit. Aber nur hinter vorgehaltener Hand. Für die Zukunft wünschen wir uns als #NUNLGemeinschaft, das ihr Dinge beim Namen nennt, höflich und respektvoll bleibt, Spass an dem WIR habt, Ziele nicht mit festen Geboten verwechselt, miteinander kommuniziert und gemeinsam die Nähwelt bereichert.
In diesem Sinne,
#NUNLFOREVER
Viele Ladys stehen hinter #NUNL und an ALLE schicken wir den Frühling, Sonnenstrahlen, gute Laune, tolle gelungene Nähprojekte, Träume die wahr werden, Gesundheit bis zum kleinen Zeh, Familienzeit für die man gerne die Nähmaschine in die Ecke stellt & das ihr miteinander ‚könnt‘.“


So ich mach mich jetzt auf die Suche nach einem neuen Plätzchen für mein Kissen, aber ich habe schon schwer den Verdacht, dass bald jemand Klein-Grosses mir dieses Kissen klauen wird :D

Dienstag, 8. März 2016

...und noch eine:




Ja, auf den Bildern lag gerade eine paar Millimeter Schnee bei uns. Dieser Winter war ja in dieser Hinsicht wirklich frustrierend. Hoffentlich wird es nächstes Jahr besser.

Ich brauch einfach Schnee, richtig viel Schnee!!!
Heute was es ganz schlimm, es schneite wie doof alles war weiss, eine Stunde später war alles wieder grün und das hat sich den ganzen Tag wiederholt.



Jetzt möchte ich euch eine weitere Mini Chill@Home vorstellen und sicher nicht meine Letzte. Für meine beiden ist der Schnitt wirklich optimal.



Ich hatte ja gehofft, dass ich diesen Schnitt easy auch für Webware umbasteln kann, dem war leider nicht so. Einmal habe ich es nämlich versucht ihn aus Jeans zu nähen und das ging kläglich in die Hose.


Dann habe ich aber diesen mega super elastischen Stretch Jeans in meinem Schrank gefunden und als Alternative ist der wirklich super.
Im Schritt habe ich dann den Stoff in Falten gelegt, weil ja Jeans schon nicht ganz so weich fällt wie Jersey.



Ausserdem habe ich diese Hose bestickt. und es ist mir wieder echt gut gelungen...nach 4 Fehlversuchen :D


Was man jetzt leider bei den Bildern nicht sieht, wegen der Gummistiefel ist, dass ich am Hosenbein unten kein Bündchen oder ähnliches dran genäht habe. Ich habe das Bein etwas länger zugeschnitten und dann den Saum einfach zwei Mal umgelappt und an Innen- und Aussennaht mit ein paar Stichen festgenäht.



Ich liebe diese Version als Abschluss für die Hosenbeine sehr. Allgemein gefällt mir die Mini Chill@Home aus elastischen Stretch Jeans bis jetzt am besten, ausserdem kann man sie so gut draussen tragen und sie wird nicht mit einer Pyjamahose verwechselt :D



Ich werde es trotzdem nochmal wagen und versuchen die Hose aus Jeans oder aus Kordsamt zu nähen, ich liebe den Schnitt ja so sehr.
Aber dann muss ich wohl einiges anpassen, dass das Ganze gut sitzt.



Vorstellen möchte ich meinen zweite Mini Chill@Home bei "Kiddikram""Creadienstag""Handmade on tuesday" und "Meitlisache".



 +++dieser Post enthält Werbung+++

Dienstag, 1. März 2016

für den göttergatten:




Könnt ihr euch das vorstellen, bis jetzt wurde mein Göttergatte erst ein mal von mir benäht (HIER) und das ganze ist schon über ein Jahr her.

Schande über mein Haupt!

Okay ich muss zugeben, es ist auch wirklich schwierig meinen Mann zu benähen, der Gute hat nämlich genaue Vorstellungen wie "etwas" auszusehen hat.

Ich lese immer wieder mal, dass Männer recht, nennen wir es mal unkooperativ, sein können, wenn es ums benähen geht :D



Gerade mein Liebster hat sehr hohe Ansprüche, aber die hat er nicht nur an andere, sondern auch sehr an sich.
Aber das ist gut, denn er treibt mich immer an besser zu werden, mich noch etwas mehr zu perfektionieren.

Was ich auch sehr bewundere ist, was mein Mann alles kann. Ich weiss noch als wir ein Jahr durch Nordamerika gereist sind und wir einmal  irgendwo im nirgendwo (da gab es wirklich nichts) mit unserem Chevi g 20 Camper stehen geblieben sind, baute er einfach aus einem anderen Chevi das Teil aus und in unseren wieder rein. Wir sind damals von einem netten alten Herrn abgeschleppt worden und dessen Sohn hatte ein ähnliches in der Werkstatt. Wollte man eine neues Teil, musste man gut 2 Wochen warten, weil besagtes Teil erst mal "eingeflogen" werden musste.



Im Möbel aufbauen ist er auch immer super fix und er kann es besser als es in den Anleitungen steht.

Ausserdem repariert er immer meine Nähmaschinen, wenn mal wieder nichts geht. Ich hab ja ab und an Drama mit der Spule unten, wenn ich mal wieder nicht ganz anständig arbeite oder er wechselt mir die Schneideklingen bei der Ovi aus :D


Bei dieser Jacke hat es auch zum ersten mal richtig mit dem Sticken geklappt.
Genäht habe ich die Jacke aussen Aus Sweat und innen aus Jeresy. Die Kapuze ist mit Baumwolle Teddy gefüttert.
Sticken ist eine Kunst, wirklich. Ganz wichtig dabei ist es, sich um das richtige Material zu kümmern. Gerade gutes Stickgarn (HIER) ist wirklich von Nöten und man muss Geduld haben. Komplexere Bilder brauchen einfach ihre Zeit.
Bei mir scheitert es ja oft schon an der Farbwahl. Oft sieht man diese einfach auf dem Stoff nicht so gut.
Merkt euch den Namen "UrbanThreads", 99% meiner Stickdateien kaufe ich da. Ich bin ja mega begeistert wie einfach es mit meiner "Bernina 720" ist, mit anderen Stickdateien zu arbeiten. Allgemein ist die Handhabung erstaunlich einfach. Okay du musst es schon 2-3 mal ausprobieren (wie alles andere auch), aber es ist schlussendlich sehr übersichtlich gemacht.



Im Bernina "Video" (ich finde die Videos ja so toll die sie machen, nur die Musik ist nicht ganz nach meinem Geschmack) zu Thema Sticken zeigen sie ja, dass man den Stoff nach dem verstärken mit in dem Rahmen einspannen soll. Bei elastischen Stoffen habe ich gemerkt, dass das nicht so Sinnvoll ist. Ich spanne mir jetzt immer das stärkste Vlies ein, anschliessend sprühe ich Sprühkleber drauf und klebe den Stoff einfach nur fest.
Manchmal steppe ich das ganze noch grob ab, aber eigentlich reicht es, wenn ich noch etwas "Avalon" drüber lege und auf geht es!



Ich schätze es ja sehr, dass meine neue Maschine automatisch vernäht und abschneidet, das ist schon grosser Luxus. Was mich jedoch immer noch etwas irritiert ist, dass es hinten keinen Hebel mehr gibt um das Füsschen zu heben. Per Knopfdruck ist mir immer noch irgendwie fremd und mit dem Beinheber, das klappt nicht ganz wegen meinem Schreibtisch und dem Stuhl.
Ich glaube ich muss einen neuen Stuhl kaufen :D



Immer noch bin ich eine grosser Fan von meinem "Paspel Perlen Paillettenfüsschen". Ich musste ja einmal die komplett Jacke auftrennen, weil ich die Aussenjacke falsch zugeschnitten hatte und ich hatte nicht nochmal genug von der Paspel. Aber mit dem tollen Füsschen konnte ich die "alte" Paspel wieder super vernähen. Ich frag mich so wie so, wie ich das früher ohne geschafft hab. Ich bekomme so ein sauberes Ergebnis damit, das zeigt sich gerade auf sehr langen Strecken.


Ich glaube im Grossen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines "Prototyp" PPJ Men. Es werden sich nur noch Kleinigkeiten an dem Schnitt ändern und dann geht der Wahnsinn wieder los.

Mein Mann mag sie und das trotz seiner Ansprüche und ich bin wirklich happy darüberHeute ist er auch so richtig raus mit ihr zu seinen Jungs.



Passend zu meiner ersten °PowPowJuna° haben wir uns auf die Suche nach Schnee gemacht und sind, trotz der schlechten Schneeverhältnisse in diesem Winter, fündig geworden.
Natürlich hatte mein Mann nicht so viel Zeit für Bilder eingeplant, lieber ist er mit der Grossen "schlitteln" gewesen.
Der kleine Mann ist ja nicht so Fan von der weissen Pracht. Er wollte lieber aus seinem Schlitten bleiben und das ganze treiben von der Ferne beobachten.



Es war wirklich eine wundervolle Stimmung auf dem Glaubenberg und gerade als wir am gehen waren, zog der Nebel hoch, das war wirklich ein besonderer Anblick.
Ich muss dieses Jahr wieder mehr in die Berge!!!



Vorstellen möchte ich meinen °PowPowJuna° Men bei "Creadienstag""Handmade on tuesday", "Für Söhne und Kerle", "Made4Boys" und "Dienstagsdinge".

Dienstag, 23. Februar 2016

pull*ee:



Indoor Fotos machen, darin bin ich ja nicht gut, das schreib ich ja immer wieder. Ich besitze ja keine (richtigen) Strahler oder so. Dieses Mal habe ich mir aus der Werkstatt von meinem Mann den Strahler geklaut.



Und siehe das, es ist mir ganz gut gelungen.
Okay ich muss zugeben Lightromm ist auch eine unglaublich Hilfe, ich habe mittlerweile ganz gut Preset, welche auch nur bestimmte Teile der Bildes erhellen, dann muss ich es nicht selber machen. 



Genäht habe ich hier übrigens den "Pull*ee" von "nipnaps".Ich habe weiter Reste von meine PPJ Stoff verarbeitet. Irgendwie hab ich beim zuschneiden Mist gebaut und die Schultern habe nicht gepasst, das konnte ich dank der Passen retten.



Ihr wisst ja (oder auch nicht) ich arbeite zu 99% nur mit eine farbiger Bündchenware, das ist einfach einfacher, aber bei diesem Pulli sollte es mal nicht so sein.
Ich liebe ja diese Bündchen. Das Rose-Pink-Rot-Orange-Gelb sieht einfach klasse aus, aber zum annähen ist es es schlimm. Ich mag es nämlich gar nicht, wenn man mit gestreiften Bündchen arbeite schräg angenäht wird.
Es war wirklich eine Fleissarbeit dieses so gut wie möglich an die Ausschnitt, Ärmel und Saum anzunähen.



Passend zum Bündchen habe ich auch die Farben des Stickbildes ausgesucht. Ich bin ganz stolz auf mich, diese Mal hat es besser geklappt mit dem Sticken.



Ich mag den Pull*ee sehr gerne, da er sich einfach und schnell nähen lässt und zur Zeit habe ich kaum Zeit mehr für Grosse Projekte, es macht mich traurige.
Die Kinder brauchen mich einfach mehr als sonst und ja da muss ich eben kürzer treten, aber das wird schon wieder.



Vorstellen möchte ich meinen Pull*ee bei "Kiddikram""Creadienstag""Handmade on tuesday""Dienstagsdinge" und "Meitlisache".



 +++dieser Post enthält Werbung+++

Dienstag, 16. Februar 2016

der poncho:




Eigentlich zeige ich immer Dinge, welche für meine Kinder oder mich entstanden sind. Ja ich weiss, ich bin da etwas...wie soll ich sagen...komisch.

Trotzdem habe ich heute mal was Besonders für euch. Ich habe nämlich meine grosse Schwester benäht <3



Ich hatte ja auf meiner FB-Seite geschrieben, dass ich das vorletzte Wochenende mit meiner Sippe (mit meinen 3 von vier Cousins, meiner Cousine und meiner Schwester) im Schwarzwald war. Wir versuchen uns ja mindesten eine Mal im Jahr zu treffen und einfach...ja...zusammen zu sein.


Dieses Jahr waren wir zu ersten Mal in Deutschland unterwegs. Mein grosser Cousin, also der ganz Grosse hatte ein Hüttchen für uns im Schwarzwald gebucht.
Das war schon ein richtiges Abenteuer, weil teilweise hatte es da oben noch richtig viel Schnee. Und bei der Hausbeschreibung stand nicht wirklich dabei, dass man nicht mit dem Auto bis vor die Tür fahren kann. Also mussten wir all' unser Gerümpel selber hochtragen und natürlich hatten wir nicht entsprechend gepackt. Ab und an sind wir bis zu den Kniekehlen im Schnee versunken :D
Ich hatte nur per Zufall das entsprechende Schuhwerk dabei, das war wirklich pures Glück.


Am nächsten Tag sind sind wir eine Runde laufen gegangen, wenn man schon mal im Schwarzwald ist, muss man das auch tun.
Dabei habe ich die Gelegenheit am Schopf gepackt und meine Schwester in ihrem neuen Poncho fotografiert.


Meine Schwester hatte mir in der letzten Zeit zwei mal Stoffe aus Berlin mitgebracht, weil sie eben ne ganz Tolle ist. Das letzte Mal als sie dann Silvester wieder da war, hat sie sich noch etwas eingedeckt.
In "Stoff&Still" war ein ganz toller "Poncho" ausgestellt und ja dann war es um sie geschehen, das Schnittmuster musste auch in die Schweiz mitkommen.


Ich sag euch, ich habe geflucht bei diesem Projekt. Der Schnitt ist ja eigentlich echt easy, aber die Anleitung von Stoff und Still war so knapp gehalten, dass mich das völlig verunsichert hat. Ausserdem wollte meine Schwester den Poncho aus Walk  genäht haben und ihr wisst ja ich und Walk werden nie richtige Freunde werden.
Gerade bei der Kapuze habe ich es gemerkt, die hatte ich nämlich mit dünnem Jersey gefüttert. An zwei Stellen wird sie in Falten gelegt und als ich sie dann mit an den Körper genäht hatte und den dann mit Schrägband einfassen wollte, war das wieder ne super dicke Schicht.



Apropos Schrägband, geschlagene neun Meter habe ich für diesen Poncho vernäht. Das war wirklich ein mega Aufwand für mich. Natürlich wollte dieser auch immer richtig angesetzt werden, wenn mal wieder eine Rolle zu Ende war, anstrengend sag ich euch.

Ach und ich habe den Poncho auch noch bestickt, ich muss ja schliesslich üben. Eigentlich hat auch alles "recht gut" geklappt bis auf, dass er manchmal beim Gelb den Unterfaden hochgezogen hat und ich mir für den Kopf ein Braun ausgesucht haben, welches dem Braun des Stoffes zu ähnlich war. So sieht man den Bären manchmal nicht so gut. Das ärgert mich etwas, weil ich zuvor extra geschaut hatte, das sich die Farbe vom Stoff abhebt...


Die Knöpfe sind auch ein besonderer Hingucker. Ich weiss gar nicht wo meine Schwester die her hat. Sie sind auf jeden Fall aus Holz, jeder hat ne andere Grösse und sie duften unglaublich fein.
Unterlegt habe ich die Knöpfe mit Lederstucken. Jene sind alte Muster für Ledersofas. Es war recht schwer die anzunähen, da der Poncho ja doch aus recht viel Stoff bestand und ich ihn sehr schlecht unter der Nähmaschine bewegen konnte.


Hier ist noch ein Bild von meiner Schwester und mir.
Findet ihr, wir sehen uns ähnlich?
Ich finde nicht.



Vorstellen möchte ich meinen Poncho bei  "Creadienstag", "Dienstagsdinge" und "Handmade on tuesday".