Donnerstag, 4. August 2016

ticino teil.2:




Am Dienstag habe ich euch ja den ersten Beitrag über meine Zeit im Tessin berichtet (HIER). Heute möchte ich euch etwas darüber erzählen, wie ich zum Reisen stehe und wie das für mich war, das erste Mal richtig mit Kinder zu Reisen und natürlich habe ich wieder etwas genähtes für euch.




Diejenigen die meinen Blog schon etwas länger verfolgen, wissen das ich sehr gerne Reise. Das letzte Mal richtig Reisen, war ich in der Schwangerschaft mit dem Mini Men (HIER). Das war wirklich wunder voll, ein mini Road Trip von Seattle nach LA immer an der Küste entlang.
Wir haben ja schon Mal so nen ähnlichen Trip 2011 gemacht nur viel länger durch ganz Amerika und Grossteil von Canada. Schon damals haben wir touristische Plätze immer mehr gemieden und die Ruhe in der Natur gesucht.

Alaska war daher der Traum für uns oder der Norden Canadas.


Als Kind bin ich nie gross verreist, nur ins Tessin eben, aber da musst du auch min 3 mal im Jahr hin und nach dem Rechten schauen. Später mit 18-20 bin ich ein paar mal mit meiner Mutter in Südengland rumgereist und haben B&B gemacht, das war wirklich Toll, du konntest einfach da bleiben wo es dir gefällt.
Darum hat es uns auch zwei mal nach "Tintagel" ein mini Dorf in süd-westen Englands verschlagen. Da wohnen nicht wirklich viele Seele (1,727 Einwohner nach Wikipedia), aber du hast auch deine Ruhe.


Bis auf einmal war ich noch nie in einem "all you can do Reisen Albtraum" und darauf bin ich echt stolz. Ich hasse nämlich das Gefühl ein Tourist zu sein und ich bin auch kein Fan von Touristen. Klar sind die wichtig für die Wirtschaft, aber wenn ich dann sehe wie viel Dreck dadurch entsteht oder wie oft völliges Unverständnis für andere Länder und deren Sitten herrscht, da löscht es mir ab.



Mein "all you can do Reisen Albtraum" war damals in Ägypten und die Touristen, waren einfach schrecklich. Da wurde ins Meer gek**** während dem schnorcheln und oben ohne am Pool gelegen, obwohl inständig darum gebeten wurde sich etwas anzupassen, da man hier in einem muslimischen Land sei.
Außerdem hasse ich auch die, die Touristen so fürchterlich übers Ohr hauen.

Bist du ausserhalb der Saison unterwegs und abseits der Wege, da sieht das wirklich ganz anders aus. Wir habe immer sooo entzückende Erfahrungen mit einheimischen gemacht.



Reisen mit Kinder ist natürlich nochmal ne andere Geschichte, und für mich 
Ganz ehrlich eine Herausforderung.  Ich denke, das ist auch einer der Gründe, warum wir seid der Mini Men auf der Welt ist, nicht mehr in den Ferien waren.
Du musst an so unglaublich vieles denken und wenn sie noch so klein sind, ist es sowieso mega anstrengend.
Ich weiss es gibt Eltern denen fällt es unglaublich leicht mit Kleinkindern zu reisen, wie Freunde die für 3 Monate mit zwei Kinder (4 Jahre und 2 Jahre) nach Ecuador gingen. Ich bewundere das echt. Ich finde es schon anstrengend nur mal für eine Nacht zu meinen Eltern zu fahren :D


Mit der Reise ins Tessin habe ich auch etwas meinen Inneren Schweinehund überwunden. Gerade was das Gepäck angeht, Frau Muckelie reiss nämlich gerne mit viel zu viel Zeug.
Aber es war genau die richtige Entscheidung!

Ausserdem stand auch die Frage im Raum,ob meine Schwester und ich gegebenenfalls Interesse haben, das Häuschen mit seinem Gelände zu übernehmen.
Das Liebe Häuschen "Christun" bring nämlich auch noch ein ganzes Stück Arbeit mit.
Dadurch, das Wanderwege durch unsere wiesen führen, müssen jene genäht werden und ja der Umschwung ist nicht gerade wenig. Eigentlich ist das auch nicht schlimm, aber dadurch, dass das Gelände am Hang ist,  muss man viel mit der Elektrosense mähen und das dauert seine zeig, geschweige den vom Heu zusammen rächen.


Auch das ganze "drumherum" bring viel Verantwortung mit sich, so haben wir ja kein Strom, sondern Sonnenenergie und die ist begrenzt, keine Sonne, schwindet der Strom recht schnell. Das Häuschen liegt oberhalb vom Dorf, circa eine Stunde hoch wandern, das heisst
du musst immer alles Hochtragen, weil so nen Heliflug ist recht teuer.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich Angst, dass das Ganze mir über den Kopf wachsen könnte
Trotzdem geniesse ich die Ruhe da oben. Und in der Nacht sieht man den Sternenhimmel, das ist unglaublich schön.



Aber nun möchte ich euch noch etwas über mein genähtes werk zeigen. Es gab, wenn wundert es, wieder ein "20 Minuten Shirt". Für oben auf dem Berg wollte ich praktische und bequeme Sachen dabei haben, und da steht dieses Teilchen natürlich ganz oben auf der Liste.
Ich glaube ich habe noch nie etwas so viel genäht wie dieses Shirt.

Ich liebe ja Streifen, ganz besonders schwarz-weiss, aber der neue Stoff von "alles für selbermacher" der "Kaktusfreunde" ist wirklich ganz entzückend. Ich mag das Aquarell unglaublich gerne und die leichten roten Tupfen sind echt ein schöner Hingucker.



Ich bin schon ganz in Sorge, was ich im Winter machen werde, wenn ich das Shirt so nicht mehr tragen kann :D


Eines der wenigen Familienbilder welches von uns in dieser Woche entstanden ist und das kann ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Alle tragen selbstgenähte Kleidung, ausser der Papa :D 

Vorstellen möchte ich euch "Das 20 Minuten Shirt" natürlich bei "RUMS".





 +++dieser Post enthält Werbung+++ 

Kommentare:

  1. Hi verlorener Zwilling,
    sehr schöne und interessante "Reiseberichte". Ich hätte als Kind was darum gegeben in so einem Häuschen Urlaub zu machen. Wir waren leider nie in den Bergen. Tolle Erfahrung für die beiden.
    Und die Shirts sind toll..sehen sau gemütlich und genau richtig für einen Tag im Freien in den Bergen aus.
    Liebe Grüße,
    Rike

    AntwortenLöschen
  2. Haha, das mit den Freunden, die bis ans Ende der Welt fahren und es klappt ganz wunderbar, kenne ich - dagegen werde ich ja schon nervös, wenn ich mit beiden ans Ende der Stadt fahren soll :) ...

    Und außerdem: Tolles Shirt, wundertoller Stoff und wunderbare Landschaft!

    AntwortenLöschen
  3. Das letzte Foto ist das Beste! :) Eine wirklich süße Familie! LG

    AntwortenLöschen