Dienstag, 2. August 2016

ticino teil.1:





Im Facebook hatte ich ja schon geschrieben, das wir für ein Woche wegfahren, für ein paar Tage werde ich ich mit den Kindern so richtig in die Berge fahren, weg von der Zivilisation.

"Meine Familie hat ein Häuschen im schönen Tessin und nein man kann da nicht mit dem Auto vorfahren, man muss laufen, eine gute Stunde und alles was man da haben will, muss man hochtragen. Da überlegt man sich zwei Mal, was man den wirklich braucht. Strom haben wir, also so halber. Wir haben Sonnenenergie auf dem Dach, aber wenn es nicht genug Sonne gibt, schwindet der " Strom". Warmes Wasser gibt es auch nicht, die Dusche ist im Garten :D.
Früher waren wir jeden Sommer da und manchmal auch im Frühling und Herbst.
Für mich war das eine gute Schule um zu lernen, was man wirklich braucht im Leben und auch wieder die Ruhe und die Natur ansich zu schätzen.
Jetzt möchte ich auch meine Kindern "das" näher bringen. Ich finde das ganz wichtig für die Entwicklung.
Ach ja Internet habe wir natürlich...nicht oder ganz schlecht und telefonieren ist auch immer so ne Wettersache, aber das ist okay."

(Das mit dem Internet und dem Telefonieren traf nicht mehr ganz zu, die Handys werden auch immer besser)


Ich dacht ja ich würde für ein Wochenende mit meine Mutter nach London oder Stockholm fahren. Mit meinen Kinder, meiner Schwester und dann später mit meine Mann dunkte mich dann doch besser Idee zusammen in die berge zu fahren.

Heute will ich euch etwas über meine Zeit da und das reisen und wandern mit kleinen Kinder erzählen und natürlich habe ich wieder was genähte für euch.


Eigentlich wollten wir auch Nachts um 04.00 Uhr unsere Reise ins Tessin starten. Jeder der schon Mal durch die Schweiz und durch den Gotthard in den Süden wollte, weiss, das es da sehr viel Stau gibt.
Als aber dann der Wecker klingt, bin ich zu meine Schwester, welche und begleitete ins Bett gekrochen und wir haben uns angeschaut und wussten, das Bett sei im Augenblick besser als aufstehen.



Also sind wir schlussendlich erst um 09.30 Uhr rum gefahren und standen natürlich prompt im Stau. Ich bin sehr froh, das die Kinder die lange Fahrt so easy weggesteckt haben, auch das gegurke über den Gotthard. Ich fahr eigentlich nie durch den Tunnel, ich finde es wirklich unheimlich so lange in einem Berg zu sein.


(Pause machen an einen der noch halb intakten Brunnen in der Igelone)

Wie oben schon erwähnt, muss man alles hochtragen, was man da haben will und braucht. Das ist auch einer der Gründe, warum ich seid 2012 nicht mehr im Tessin war. Mit einem Säugling stell ich mir das schon schwierig vor.
Jetzt wo die Kinder beide laufen können, war mir klar, das ich ihnen zwei Rucksäckchen packen würden, mit ihren Kleider. Ich hab wirklich sehr genau überlegt, was sie brauchen und was nicht.

Ach ja es macht wirklich Sinn gute Wanderschuhe zu kaufen, gerade wenn das Gelände uneben oder nass ist, bieten diese doch sehr viel bessere Halt und Sicherheit!


Ausserdem habe ich versucht nur selbstgenähte Kleidung mit zu nähmen. Irgendwie war mir das voll wichtig bei diesen Ferien. Vielleicht auch um zu sehen, wie sich die Sachen in nicht gewohnter Umgebung schlagen.


Und sie haben wirklich alles selber hochgetragen, bis auf die Windeln, das habe ich übernommen. Spielsachen habe wir bis auf zwei Autos, zwei Schäflie und ein "Ein-Aug-Monster" keine mitgenommen. Die Natur biete genug zum spielen.
Für die Lebensmittel sind dann meine Mutter und meine Bruder nochmal runter gewandert, das hatten wir so alleine nicht geschafft.


Und was mich wirklich umgehauen hat, ist das beide bis auf zwei kleine Ausnahmen, die 1 1/2 Stunden selber auf den Berg gestiegen sind. Gerade beim kleinen Mann war ich wirklich sprachlos, das ist wirklich nicht selbstverständlich.
Natürlich habe wir auch viele Pausen eigelegt, trotzdem hätte ich nie gerechnet, das beide so viel power haben.



Oben angekommen, sind die beiden Kleinen echt etwas ausgeflippt und waren schrecklich aufgedreht. Bei dem kleinen Mann musste ich am Anfang schon etwas aufpassen mit dem Gelände. Mauer und Weg bestehen aus Stein und teilweise sind die schon sehr wackelig. Relativ schnell hat er aber begriffen wie er sich gut und sicher fortbewegen kann.


So aber nun will ich euch noch mein genähte Werk zeigen. Natürlich gab es wieder ein "Mini 20 Minuten Shirt". Genäht habe ich dieses aus den Resten von dem Innenfutter von der °PowPowJuna° Men welche ich für meinem Bruder genäht hatte (HIER).



Bei dem Shirt ist mir was wirklich dummes Passiert, ich habe nämlich das Hemd falsch zugeschnitten. Ich habe bei dem Armausschnitt statt 3cm nur 2cm Nahtzugabe gemacht.
Unglaublich aber wahr und das bei meinem eigenen Schnitt :D



(Der kleine Mann hat seine zwei Autos gehütet wie seine Augäpfel und wir musste sie nur zwei Mal suchen)

Das faule Bündchen mit zu wenig Nahtzugabe mit der Overlockmaschine zusammen zu nähen ist recht schwer, oder nicht wirklich möglich.
Schlussendlich musste ich das Bündchen dann mit der normalen Nähmaschine festnähen und dann aussen nochmal über die Naht drüber, weil ich Angst hatte, das das ganze auf so wenig Platz nicht halten würde, aber bist jetzt hält es Bombe.

Die 20 Minuten Shirts habe sich sehr bewährt in den Bergen gerade weil es so heiss war. Hosen aus Jersey sind nicht ganz so praktisch, weil das Gelände doch sehr rau ist und der Stoff schnelle aufreissen kann. Felsen und Dornen sind nicht ganz so nett. Gut das ich der Grossen fast nur Hosen aus Webware eingepackt hatte (HIERHIER & HIER).


Ach ja wenn meinen Kinder langweilig war, habe ich ihnen immer einen Rechen in die Hand gedrückt, damit konnten sie sich immer wunderbar beschäftigen.
Besen waren auch immer sehr hoch im Kurs :D


Vorstellen möchte ich dieses "Mini 20 Minuten Shirt" und ein Teil meiner zeit im Tessin bei "Creadienstag""Handmade on tuesday", "Dienstagsdinge""Kiddikram" und "Made4BOYS".




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Kommentare:

  1. Eure Reisebilder sehen wunderbar aus!
    Unser Rabauke (mittlerweile 7) ist auch schon mit knapp zwei in der Toskana irre Strecken 'gewandert'.
    Er kam dann mit drei auch in den Waldkindi und ist einfach ein Naturbursche...
    Touren von 15km im Harz waren mit 4 kein Problem, sogar eine Kraterbesteigung auf Island bei winterlichen Bedingungen wurde in dem Alter mit einem Lächeln im Gesicht gemeistert.
    Wahnsinn wieviel Energie und Begeisterung die Kleinen haben, oder?!
    Wichtig finde ich nur, sie langsam ran zu führen, das Tempo anzupassen und sich Zeit für die vielen kleinen Dinge zu geben, die es dabeizu entdecken gibt - dann macht es allen Spaß! ;)
    VlG Andrea

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